Tinnitus

Tinnitus tritt erstaunlich häufig auf – rund 10 % aller Menschen sind von einer dauernden Belastung durch Tinnitus betroffen.

Auch wenn es keine Heilung gibt, können Sie Massnahmen ergreifen, um die Auswirkungen des Tinnitus deutlich zu minimieren. 

 

 

Was ist Tinnitus?

Es kann ein Klingeln, Brummen, Rauschen oder Sausen sein und dauerhaft oder nur zeitweise auftreten. Diesen Lärm im Ohr oder im Kopf nimmt jeder Mensch anders wahr.

Schätzungsweise 80 % aller Menschen mit Tinnitus leiden zusätzlich zu einem gewissen Grad an Hörverlust, der ihnen vielleicht gar nicht auffällt. Auch wenn Tinnitus und Hörverlust oft Hand in Hand gehen, ist er keine Erkrankung. Vielmehr ist Tinnitus ein Symptom, das zahlreiche Ursachen haben oder sogar ganz ohne offensichtlichen Grund eintreten kann. Seine Auswirkungen hingegen sind enorm: Stress, Angst, Wut und Schlaflosigkeit. Der erste Schritt, um den Tinnitus unter Kontrolle zu bringen, ist eine Fachberatung, in der Sie zusammen mit einem Akustiker einen Behandlungsplan erstellen, der zu Ihrer Situation passt.

Die vielen Ursachen des Tinnitus

Tinnitus kann überall zwischen Innenohr und Gehirn entstehen und kurzzeitig oder chronisch, konstant oder unregelmässig auftreten.

Wie genau Tinnitus ausgelöst wird, ist nach wie vor ungeklärt, seine Ursachen können jedoch wie beim Hörverlust vielfältig sein. Auch ein Auftreten ohne offensichtlichen Grund ist möglich.

  • Starke Lärmeinwirkung
  • Natürlicher Alterungsprozess
  • Lärm- oder Knalltrauma
  • Verletzungen am Hals oder Kopf
  • Reaktion auf Medikamente
  • Emotionale Belastung oder Stress
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    Erfahren Sie mehr über die Ursachen des Hörverlustes

    Tinnitus und das Gehirn

    Wenn wir hören, wandern Schallwellen durch den Gehörgang zum Mittelohr und weiter zum Gehirn. Die Haarzellen im Innenohr wandeln die Schallwellen in elektrische Signale um, welche dann zum Gehirn weitergeleitet werden. Das Gehirn übersetzt diese Signale in sinnvolle Informationen – den Klang, den wir hören.

     

    Woher kommt denn nun dieses Geräusch, wenn es doch gar nicht da ist?

    Auch wenn sich die Ursachen im Einzelfall voneinander unterscheiden, vermuten Experten, dass Tinnitus in vielen Fällen durch eine Schädigung der Haarzellen im Innenohr entsteht. Experten gehen davon aus, dass das Gehirn die reduzierten Signale aus dem Ohr falsch interpretiert. Dadurch kommt ein Geräusch zustande, das eigentlich gar nicht da ist: der Tinnitus. Sie sollten stets zuerst einen Arzt oder Hörakustiker aufsuchen, wenn bei Ihnen Tinnitus-Symptome auftreten.

    Wie BrainHearing die Art und Weise zu hören verändert

    Kontakt zu einem Hörgeräteakustiker aufnehmen

     

    Kann ich meinen Tinnitus behandeln?

    Auch wenn er sich eventuell nicht komplett beheben lässt, gibt es viele Möglichkeiten, wie Sie Ihren Tinnitus unter Kontrolle bringen und seinen Einfluss auf Ihr Leben reduzieren können. Jeder Mensch nimmt seinen Tinnitus anders wahr. Ein Hörgeräteakustiker kann Ihnen helfen, Ihre Symptome durch eine Kombination von Aufklärung, Beratung und Klangtherapie in den Griff zu bekommen.

    Laden Sie das Handbuch zum besseren Verständnis des Tinnitus und dessen Bewältigung herunter.

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    Klangtherapie schafft Abhilfe bei Tinnitus-Beschwerden

    Klängen zuzuhören kann hilfreich bei der Tinnitus-Bewältigung sein. Das Hinzuschalten von angenehmen Klängen zu dem, was Sie durch den Tinnitus hören, kann dessen Auswirkungen reduzieren, indem Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das richten, was Sie hören möchten – weg von dem, was in Ihrem Kopf zu hören ist. Stellen Sie sich vor, in einem leeren Raum wird nur eine Geige gespielt. Sie können sich leicht auf ihren Klang konzentrieren. Kommt jedoch ein ganzes Symphonieorchester hinzu, ist die Geige weniger deutlich zu hören und verschmilzt mit dem Gesamtklangbild.

    Hörsysteme mit Linderungsklängen

    Mit einer grossen Auswahl an Linderungsklängen wie weissem Rauschen oder Meeresrauschen unterstützen Sie Oticon Opn-Hörsysteme dabei, Ihren Tinnitus unter Kontrolle zu bringen. Dank der Oticon ON App für iPhone und Android-Geräte können Sie diese Klänge in Ihrem Oticon Opn Hörsystem diskret steuern.

    Die Klänge sind anpassbar, um Ihnen genau die Linderung zu verschaffen, die Sie benötigen – egal, wo Sie sich gerade befinden. Alternativ können Sie weitere Hilfsmittel zur Tinnitus-Bewältigung wie Ihre Lieblingsmusik, Hörbücher, Podcasts und selbst Entspannungsübungen drahtlos streamen.

    Erfahren Sie mehr über Oticon Opn Hörsysteme

    Diskrete und einfache Steuerung von Linderungsklängen

    Mit der Oticon ON App können Oticon Opn-Hörgeräteträger Linderungsklänge für ihren Tinnitus ganz einfach und diskret anpassen.

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      Was zu tun ist, wenn Sie einen Hörverlust vermuten, und der Weg zur richtigen Lösung.

    • Einen Hörakustiker finden

      Ein Hörakustiker kann einen Hörtest mit Ihnen durchführen und Ihnen die richtige Lösung für Sie empfehlen.